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Radfenster des Basler Münsters, 1225. Ausstellung Gold und Ruhm. Photo/Foto: TES.

Vor Tausend Jahren in Basel

Die Ausstellung Gold und Ruhm. Geschenke für die Ewigkeit des Historischen Museums und des Kunstmuseums in Basel bietet nicht nur einen einzigartigen Einblick in die Hochkultur um das Jahr 1000, sondern auch in die vielfältigen europäischen Kontakte. Der Handel ist schon immer ein europäisches Phänomen gewesen, auch nach dem Fall des Römischen Reiches im fünften Jahrhundert, trotz der politischen Fragmentierung. Bis zur Entstehung des karolingischen Reiches (um 750) waren es vor allem die Klöster, die sich um die Kultur kümmerten und sie weitergaben. Ab dem zwölften Jahrhundert würden Studenten und Wissenschaftler in grosser Zahl andere Länder besuchen. Das Mittelalter wird zu Unrecht als „dunkel“ bezeichnet, vor allem aus Anachonismus und Mangel an Verständnis, und (schriftlichen) Quellen. Was würde ein mittelalterlicher Mann oder eine mittelalterliche Frau vom Holocaust, dem Ersten und Zweiten Weltkrieg oder der allgegenwärtigen Drogenkultur und dem organisierten Verbrechen halten? Die tausendjährige Feier zur Einweihung des Basler Doms oder Münster rückt diese Zeit mit zahlreichen musikalischen und musealen Veranstaltungen und Vorträgen in den Vordergrund. (Weitere Informationen: www.baslermuenster.ch).