Fritz Boscovits ist wieder zuhause


Fritz Boscovits (1871-1965), Die vier Elemente, 1914. Foto: Ortsmuseum Zollikon.

Vor genau 100 Jahren ist Fritz Boscovits (1871-1965) mit seiner Familie in das Haus „Im Felsengrund“ an die Oberdorfstrasse 14 in Zollikon gezogen. Hier entstanden viele seiner Werke, darunter unzählige Karikaturen (rund 5000 Arbeiten) für die Satirezeitschrift Nebelspalter, Ölgemälde und grafische Kunst, die er meistens mit dem Kürzel „Bosco“ signierte. Die Ausstellung findet statt in seinem ehemaligen Atelier- und Wohnhaus. Boscovits war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein Prominenter der Kunstszene, aus dem Umfeld von Ferdinand Hodler, Gottardo Segantini, Adolf Meyer,Sigismund Righini und Gregor Rabinovitch. Er ist etwas in Vergessenheit geraten, aber das Ortsmuseum zeigt eine Retrospektive seiner Arbeiten.

 

 

Jubiläum Schweiz Tourismus


Das schweizerische Tourismusplakat fand internationale Verbreitung. Mit steilen Bergbahnen, gewundenen Strassen und mächtigen Hotelbauten zeigen die Plakate auch die vielen infrastrukturellen Fortschritte.  Die Selbstpräsentation umfasst neben den Plakaten auch Reiseführer, Fotografien oder  Werbebroschüren und -filme.  Das Museum für Gestaltung zeigt die Werbegeschichte des Landes.

 

Eine Vertreterin der konstruktiven Kunst


Marlow (Marjorie) Moss. Photo: Haus Konstruktiv Zürich.

Die britische Künstlerin Marlow (Marjorie) Moss (1889-1958) ist eine der wenigen Vertreterinnen konstruktiver Kunst der ersten Stunde. Die Ausstellung möchte auf ihr ɶuvre aufmerksam machen und zu seiner tiefergehenden kunsthistorischen Rezeption anregen und zeigt ihre von Piet Mondriaan (1872-1944) inspirierte Malerei, Plastiken und Zeichnungen.