Landhaus Tribschen/ Richard Wagner Museum. Bild: Richard Wagner Museum

Die Ausstellung „Prachtgemäuer“ thematisiert die besondere Beziehung, die Richard Wagner zur ihn umgebenden Architektur hatte. Die Besucher erleben die ehemaligen Wohn- und Wirkungsstätten des Dichterkomponisten.

Die Ausstellung orientiert sich am kürzlich erschienen Werk „M. Kiesel, Chr. Bührle, J. Mildner (HrsG), Prachtgemäuer – Wagner-Orte in Zürich, Luzern, Tribschen und Venedig, Regensburg 2020”.

Darin werden erstmals alle Wohnstätten Richard Wagners ausführlich in Wort und Bild beschrieben.

Im Hotel Schweizerhof in Luzern hat Wagner 1859 den Tristan vollendet. Im nahegelegenen Landhaus Tribschen, dem heutigen Richard Wagner Museum, hat er von 1866 bis 1872 gewohnt.

Auch wird der Wohnort Zürich mit Blick auf Wagners musikgeschichtliche Entwicklung beleuchtet.

Venedig hat Wagner in besonderer Weise inspiriert. Es sollte ab 1882 sein fester Wohnsitz werden, bereits 1883 wurde der Palazzo Vendramin jedoch sein Sterbeort.